Einführung
Heutzutage wird fast jedes mechanische Produkt zu einem „intelligenten“ Produkt. Von vernetzten Thermostaten bis hin zu autonomen Fahrzeugen hat sich der Wert von der physischen Hülle hin zur darin eingebetteten Intelligenz verlagert. Diese Entwicklung hat eine große Herausforderung geschaffen: Wie verwaltet man ein Produkt, bei dem sich Hardware, Firmware und Software unterschiedlich schnell weiterentwickeln?
PLM für die Entwicklung eingebetteter Produkte Es handelt sich um den strategischen Rahmen, der diese unterschiedlichen Lebenszyklen synchronisiert. Er stellt sicher, dass der „digitale Faden“ intakt bleibt und die mechanische CAD-Konstruktion, die elektronischen Schaltungen und den eingebetteten Code zu einer einzigen Datenquelle verbindet.
Die 3 Säulen des eingebetteten PLM
Für die erfolgreiche Entwicklung eingebetteter Produkte muss ein PLM-System drei kritische Integrationsbereiche beherrschen:
1. Einheitliches Konfigurationsmanagement
Bei eingebetteten Produkten ist die Hardwareversion „Version 2.0“ möglicherweise nur mit der Firmwareversion „Version 4.5“ kompatibel. PLM verwaltet diese Abhängigkeiten und stellt sicher, dass die Fabrik stets die korrekte Software auf die entsprechende Hardwareversion aufspielt.
2. Domänenübergreifende Stückliste (BOM)
Eine herkömmliche Stückliste listet nur physische Teile auf. Eingebettete Stückliste integriert:
- Mechanische Teile (Gehäuse, Schrauben).
- Elektronische Bauteile (Chips, Widerstände).
- Software-Assets (Firmware-Binärdateien, Treiber, Lizenzen).
3. Integriertes Änderungsmanagement
Wenn ein Chip aufgrund von Lieferengpässen ausgetauscht werden muss, sind die Auswirkungen im gesamten System spürbar. PLM stellt sicher, dass das Firmware-Team benachrichtigt wird, um die Treiber zu aktualisieren, und dass das Mechanik-Team informiert wird, falls der neue Chip eine andere Kühlung erfordert.
Warum „Standard-PLM“ nicht ausreicht
Herkömmliche PLM-Systeme wurden für gebogene Metallteile und mechanische Baugruppen entwickelt. Eingebettete Produkte erfordern spezielle Funktionen:
| Merkmal | Traditionelles PLM | PLM für eingebettete Systeme |
| Datentypen | Hauptsächlich CAD und PDF. | CAD, Quellcode, Binärdateien und Bitströme. |
| Zyklusgeschwindigkeit | Langsam (Monate/Jahre). | Schnell (Sprints/Wochen für Software). |
| Rückverfolgbarkeit | Physikalische Montageschritte. | Anforderungen an die Codierung für Hardware-Pins. |
| Compliance | Mechanische Sicherheit. | Funktionale Sicherheit (ISO 26262, DO-178C). |
Die Rolle des digitalen Zwillings im eingebetteten PLM
Die Integration von PLM ermöglicht eine Funktionaler digitaler ZwillingIngenieure können simulieren, wie die Firmware unter spezifischen Umgebungsbedingungen mit den Hardware-Sensoren interagiert, lange bevor ein physischer Prototyp gebaut wird. Dieser „Shift-Left“-Ansatz identifiziert kritische Fehler frühzeitig, sodass deren Behebung zehnmal kostengünstiger ist.
Wie Visure Solutions eingebettetes PLM unterstützt
Visure-Anforderungen ALM-Plattform stellt die entscheidende „Logikschicht“ dar, die Embedded PLM erst ermöglicht:
- Die zentrale Anforderungsplattform: Visure fungiert als zentrales Repository, in dem übergeordnete Produktziele in Hardware-, Software- und Firmware-Anforderungen unterteilt werden.
- Domänenübergreifende Rückverfolgbarkeit: Sehen Sie sofort, wie sich eine Änderung der Softwareanforderungen auf eine Hardwarebeschränkung auswirkt (z. B. „Die Benutzeroberfläche muss schneller sein“ → „Wir brauchen eine leistungsstärkere CPU“).
- Compliance Management: Für eingebettete Systeme in regulierten Märkten automatisiert Visure die Erstellung der von den Prüfern geforderten Rückverfolgbarkeitsmatrizen und verknüpft jede Anforderung mit dem entsprechenden Testergebnis.
- Nahtlose Integration: Visure integriert sich nahtlos in Ihre bestehenden ECAD-, MCAD- und Software-Tools und stellt so sicher, dass die Anforderungen dem Produkt während seiner gesamten Entwicklungsphase folgen.
Fazit: Die Zukunft gestalten
PLM für die Entwicklung eingebetteter Produkte Nur so lässt sich die Komplexität der modernen, „smarten“ Welt bewältigen. Durch die Zusammenführung von Hardware und Software in einem einzigen, gesteuerten Prozess können Unternehmen schneller Innovationen entwickeln, kostspielige Rückrufaktionen reduzieren und Produkte liefern, die den Nutzer wirklich begeistern.
Mit SichtSie verwalten nicht nur Daten, sondern auch die Intelligenz Ihrer Produkte. Sie überbrücken die Kluft zwischen den Disziplinen und stellen sicher, dass Ihre eingebetteten Systeme auf Klarheit, Nachvollziehbarkeit und herausragender Ingenieurskunst basieren.
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